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Copyright © 2002 Janto Trappe
This program is free software; you can redistribute it and/or modify it under the terms of the GNU General Public License as published by the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or (at your option) any later version.
This program is distributed in the hope that it will be useful, but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the GNU General Public License for more details.
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'debian-user-german' ist die einzige offiziell verzeichnete deutsche Mailingliste die sich mit der Debian Distribution beschäftigt. Sie dient der Diskussion und dem
Erfahrungsaustausch rund um Debian GNU/Linux.
Diese FAQ (Frequently Asked Questions) soll häufig gestellte Fragen beantworten um so den Traffic auf der Liste zu reduzieren. Wenn Du eine
Frage hast, die eventuell schon ein anderer vor Dir gehabt haben könnte, versuch sie bitte zuerst mit dieser FAQ oder dem Archiv der Liste zu beantworten.
Aktuelle Versionen dieser FAQ sind hier zu finden:
Diese FAQ steht in folgenden Formaten zur Verfügung:
HTMLHTML (tar,gzip)HTML nicht unterteiltHTML nicht unterteilt (gzip)PDFPDF (gzip)Text/ASCIIText/ASCII (gzip)PostScriptPostScript (gzip)Info (tar, gzip)DebianDoc-SGML (tar, gzip)
Autor und Maintainer ist Janto Trappe.
Mitgeholfen, Fragen/Antworten eingesandt und Fehler berichtigt haben (in zufälliger Reihenfolge): Eduard Bloch, Ulrich Wiederhold, Ralf Schmidt, Frank Küster, Andreas Metzler, Martin Teschner, Marko Schulz, Daniel Bayer, Serge Koenigsmann, Lothar Schweikle-Droll, Gerhard Schromm, Guido Hennecke, Adam Lackorzynski, Eckhard Hoeffner, Peter H. Ganten, Manuel Schoemburg, Ulrich Schenck, Waldemar Brodkorb, Uwe Kerstan, Stefan Klein, Joerg Jaspert, Klaus Duscher u.a.
Kommentare, Verbesserungen und Erweiterungen sind willkommen und können an die Mailingliste geschickt werden.
Umfangreiche Änderungen bitte als diff des DebianDoc-SGML Source einschicken.
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Um Dich bei der Mailingliste anzumelden, schicke bitte eine Mail an debian-user-german-request@lists.debian.org die im Subject 'subscribe
<deine_email@adresse>' enthält.
Wenn Du Dich wieder abmelden möchtest, musst Du eine Mail mit dem Subject 'unsubscribe <deine_email@adresse>' an die selbe Adresse schicken (debian-user-german-request@lists.debian.org)
Du kannst aber auch dieses Formular verwenden.
Bei technischen Problemen bitte eine Mail an: listmaster@lists.debian.org (englisch)
Ja, sogar mehrere:
Archiv bei debian.orgArchiv bei debian.org durchsuchenArchiv bei Mail-ArchiveArchiv bei Infodrom Oldenburg
Dies ist ein typisches Problem von mutt-Benutzern. Ersetze in der Konfigurationsdatei ~/.muttrc oder ~/.mutt/muttrc 'lists debian-user-german' durch 'subscribe
debian-user-german'.
Hintergrund des Problems: Früher gab es nur die Anweisung 'lists', weshalb viele diese noch in ihrer Einstellung haben. Seit einigen Versionen unterscheidet Mutt, ob man Mailinglisten abonniert hat oder nicht, und seitdem setzt Mutt auch, wenn man an eine Liste schreibt, bei jeder abgeschickten Mail einen Header 'Mail-Followup-To'.
Wenn jemand auf Deine Mail über die Liste antwortet, so adressieren einige Mailer diese Antwort an die Adresse im 'Mail-Followup-To'-Header. Wenn Du dieses Problem hast, sieh Dir also mal die Mails an, wie sie von Dir über die Liste gegangen sind und Du findest dort vermutlich diesen Header.
Hat man mutt eine Liste mit 'subscribe' bekanntgemacht, setzt er in den 'Mail-Followup-To'-Header nur die Adresse dieser Mailingliste. Wurde aber 'lists' benutzt, so meint mutt, man wäre auf der Liste nicht eingeschrieben und fügt auch die eigene Mailadresse noch zu dem 'Mail-Followup-To'-Header hinzu. Somit trifft das Problem vor allem Leute, die von einer älteren Version von mutt umsteigen ohne die Konfiguration anzupassen. In den meisten Fällen muss nur 'lists' durch 'subscribe' ersetzt werden.
Ja, das ist problemlos möglich, es gibt mindestens zwei sogenannte Mail2News-Gateways:
linux.debian.user.german: Die linux.debian.* Hierarchie ist auf sehr vielen Newsserver verfügbar, allerdings muss man beim Antworten vorsichtig sein, da das Gateway die Message-IDs der Artikel verändert. -
Man darf keinesfalls per Mail direkt an die Liste antworten, das würde das Threading zerstören,
sondern muss ein normales Followup-Posting absetzen. Dieses läuft dann durch ein News2Mail-Gateway, welchess die geänderten Message-IDs vor dem Weiterleiten an die Liste rückgängig macht. Damit das funktioniert muss man sich
einmalig beim Betreiber freischalten.
gmane.linux.debian.user.german am Newsserver news.gmane.org: Ebenfalls ein bidirektionales Gateway, man könnte aber auch per Mail antworten, da die Message-IDs nicht verändert werden. Beim erstmaligen Posten erhält man eine Mail von gmane.org, die man beantworten muss, um die eigene Adresse zum Posten freizuschalten.
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Die komplette Fehlermeldung lautet z.B.:
perl: warning: Setting locale failed.
perl: warning: Please check that your locale settings:
LANGUAGE = "de_DE@euro",
LC_ALL = "de_DE@euro",
LANG = "de_DE@euro"
are supported and installed on your system.
perl: warning: Falling back to the standard
locale ("C").
Eine Erklärung gibt es in der #debian.de FAQ.
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Debian ist ein freies Betriebssystem (OS - Operating System) für Deinen Rechner. Ein Betriebssystem ist
eine Menge von grundlegenden Programmen, die der Rechner zum Arbeiten benötigt. Der wichtigste Teil eines Betriebssystems ist der Kern (Kernel). Der Kern ist das Programm, das für alle Basisaufgaben und das Starten von anderen
Programmen zuständig ist. Debian ist Kernel-unabhängig. Zur Zeit wird der, von Linus Torvalds ins Leben gerufene, Linux-Kernel verwendet, doch es wird daran gearbeitet, Debian
mit anderen Kernel anzubieten, z.B. unter Verwendung des Hurd.
Das Besondere an Debian gegenüber anderen großen, kommerziellen Distributionen ist, dass Debian GNU/Linux ein Projekt von Freiwilligen auf der ganzen Welt ist, hinter dem keine kommerziellen Interessen stehen. (Fast) alle
Debian-Developer arbeiten in ihrer Freizeit und unbezahlt an diesem Projekt. Die Kommunikation der Entwickler findet hauptsächlich über das Internet bzw. über diverse Mailinglisten statt.
Ein Paar Gründe, die für Debian sprechen:
Paketmangement und Upgradefähigkeit
Das komplette System (oder Teile davon) kann zu jeder Zeit aktualisiert bzw. auf den neuesten Stand gebracht werden, ohne eine Neuinstallation durchführen zu müssen, ohne den Verlust von (eigenen/modifizierten)
Konfigurationsdateien und meistens ohne den Computer neustarten zu müssen. Das Upgrade kann entweder per CD-ROM oder per Netzwerk von einem der über 150 Debian-FTP-Mirror erfolgen.
Entwickelt von freien Programmierern
Während andere Distributionen meistens von kommerziellen Unternehmen oder kleinen geschlossenen Gruppen entwickelt werden, ist Debian die einzige Linux-Distribution die über das Internet entwickelt wird. Debian GNU/Linux wird ausschliesslich von freiwilligen (meist unbezahlten) Menschen auf der ganzen Welt zusammengestellt und gepflegt. Dies hat u.a. den Vorteil, dass keine Release-Daten eingehalten werden müssen bzw. dass es sie gar nicht erst gibt. Ein Debian System wird erst als stabil (stable) deklariert, wenn alle kritischen Fehler behoben sind und das System ausführlich getestet wurde.
System-Sicherheit
Das Debian Security Team reagiert sehr schnell auf Sicherheitslücken. Normalerweise werden sie innerhalb von wenigen Tagen geschlossen und die korrigierten Pakete sofort verfügbar gemacht.
Die Geschichte hat gezeigt, dass das Prinzip 'security through obscurity' ('Sicherheit durch Undurchschaubarkeit') nicht funktioniert. Die Verfügbarkeit des Quell-Codes aller Debian-Pakete und des Linux-Kernels erlaubt es, dass die Sicherheit von Debian GNU/Linux in einer offenen Umgebung, die schlechte Sicherheits-Modelle verhindert, beurteilt werden kann. Ebenso garantiert es, dass die Software von tausenden Menschen auf der ganzen Welt untersucht wird und nicht nur von einem einzigen Unternehmen oder einer geschlossenen Gruppe von Entwicklern. Als Anwender oder Administrator muss man nicht auf den Hersteller warten, bis dieser einen Patch für eine Sicherheitslücke zur Verfügung stellt.
Das Bug Tracking System
Für Debian gibt es ein öffentliches Bug Tracking System (Fehlerdatenbank). D.h. jeder, der einen Fehler (Bug) in einem Paket findet, kann ihn in diesem System melden.
Der Betreuer (Maintainer) des Pakets ist dann dafür zuständig den Fehler zu beseitigen. In den meisten Fällen werden Fehler in wenigen Tagen beseitigt.
Das Bug Tracking System garantiert ausserdem, dass kein Bug unter den Tisch gekehrt oder vergessen wird. Alle Bugs werden dokumentiert und archiviert.
Hohe Qualität
Das Debian Projekt legt sehr viel mehr Wert auf hohe Qualität und Stabilität der Pakete bzw. der gesamten Distribution als auf häufige Neuerscheinungen und Updates. Wenn ein neues Release erscheint sind in jedem Fall alle schwerwiegenden Fehler beseitigt und alle Pakete umfangreich getestet worden.
Die Betreuer (Maintainer) der Pakete haben meistens ein hohes Interesse an der Qualität des von ihnen betreuten Paket, u.a. weil sie es selber einsetzen. Das Ergebnis sind Pakete von hoher Qualität, die von motivierten und technisch versierten Personen erstellt und gepflegt werden. Insgesamt führt dies zu einer hochqualitativen Distribution.
Verfügbarkeit
Debian ist für die verschiedensten Hardwarearchitekturen verfügbar:
Viele andere Architekturen (z.B. sh und hurd-i386) befinden sich zur Zeit noch in der Entwicklung. Ausserdem gibt es noch zwei weitere Projekte: Debian-Beowulf
und Debian for Laptops.
Neben dem Linux-Kernel wird beispielsweise auch der Hurd-Kernel von Debian unterstützt.
Ein Administrator eines heterogenen Netzwerkes hat damit den Vorteil das gleiche Betriebssystem und sogar die gleiche Version auf allen Maschinen betreiben zu können. Dies senkt den Wartungsaufwand deutlich.
Die Debian Policy
Die Debian Policy beschreibt die Mindestanforderungen und Standards für die Debian Distribution. Dieses beinhaltet die Struktur und den Inhalt des
Debian-Archivs, verschiedene Designentscheidungen des Betriebssystems sowie technische Anforderungen, die jedes Paket erfüllen muß, um in die Distribution aufgenommen zu werden.
Dieses Regelwerk wird auf den Entwicklermailinglisten diskutiert und Änderungen werden in Abstimmungen beschlossen. Natürlich ist dieses Verfahren langsamer als der Beschluss einer Geschäftsführung, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass in die Entscheidung wesentlich mehr Meinungen fliessen als sonst üblich.
Sehr viele Pakete
Debian beinhaltet über 3950 verschiedene Software-Pakete. Jedes einzelne Stück ist freie Software.
Support
Es gibt kostenlosen Online-Support über die mehr als 100 verschieden sprachigen Mailinglisten, auf denen fast jede Frage innerhalb von wenigen Stunden
beantwortet wird sowie eine öffentlich zugängliche Fehlerdatenbank.
(Vor)Konfiguration
Jedes Debian Paket ist bereits sinnvoll vorkonfiguriert und sofort nach der Installation einsatzbereit. Die an den Konfigurationsdateien vorgenommenen Änderungen werden bei einem Update beibehalten und nicht überschrieben, gelöscht oder verändert.
Argumente gegen Debian sind meistens subjektiver Natur. Oft wird die Abwesenheit eines zentralen Konfigurations-Tools wie Yast (von SuSE) und die angeblich schwierige Installation bemängelt. Einer der wenigen echten Nachteile ist die relativ lange Zeit, die vergeht, bis neue Programm-Versionen ausreichend getestet wurden und in die stabile Version (stable) aufgenommen werden. Dies wiederum garantiert allerdings eine hohe Qualität der Pakete und da man die Pakete von stable, testing und unstable mischen kann, ist dieser 'Nachteil' für die meisten Leute nicht besonders schwerwiegend.
Debian GNU/Linux wurde von Ian Murdock gegründet. Der Name setzt sich aus seinem Vornamen und dem seiner Frau Debra zusammen. Debian wird 'deb ian' (mit kurzem 'e') ausgesprochen.
Das Debian Projekt wurde offiziell am 16. August 1993 von Ian Murdock gegründet. Er hat dieses Projekt als offenes Entwicklungsprojekt, ganz im Sinne des GNU oder auch des Linux-Kernel Projektes begonnen. Vom November 1994 an wurde das Debian Projekt für ein Jahr vom GNU Projekt der FSF (Freie Software Foundation) gesponsort.
Das erste Debian Release trug die Versionsnummer '0.01'. Ab Version 0.91 gab es ein einfaches Paketsystem. Debian 1.1 wurde im Juni 1996 fertig und trug zum erstenmal einen sogenannten Codenamen: 'Buzz'. Der Name sowie alle späteren Codenamen stammen aus dem Film 'Toy Story'. Die Idee dazu hatte Bruce Perens, der zu dieser Zeit 'Project Leader' war. Debian 1.2 hiess 'Rex' und war im Dezember 1996 fertig. 1.3 (Bo), 2.0 (Hamm), 2.1 (Slink), 2.2 (Potato), 3.0 (Woody) und "sid" folgten.
Frank Ronneburg hat die Geschichte etwas ausführlicher in seinem Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch beschrieben.
Woody, sid und sarge sind 'Codenamen' für Versionen der Debian-Distribution. Woody ist die stabile (stable) Version und hat die Versionsnummer 3.0 (derzeit Release 1, 3.0r1 (Stand Dezember 2002)). An sarge (testing) und sid (unstable) wird gerade gearbeitet, wobei sarge als nächstes stable werden soll. Wenn Du nicht gerade experimentieren willst, solltest Du bei woody, also bei stable bleiben.
Auf Debian-FTP-Servern ist jeweils 'stable' ein Link auf woody, 'unstable' ein Link auf sid und 'testing' ein Link auf sarge. Wer unstable verwendet, sollte auch debian-devel lesen.
Die Debian-Server sind in folgende Bereiche unterteilt:
main: Hier befindet sich der Hauptteil des Release, Software die zu 100% den DFSG (Debian Free Software Guidelines) entspricht.
contrib: freie Software, die aber abhängig von "nicht-freien" Paketen ist.
non-free: Software mit Lizenzen, die nicht den DFSG entsprechen.
non-US: Kryptographische und andere Software, die nicht aus den USA exportiert werden darf.
Das Debian Projekt verwendet ein Fehlerverfolgungssystem (BTS) in dem alle Fehler, die von Benutzern oder Entwicklern gemeldet wurden, gespeichert werden. Jeder Fehler bekommt eine Nummer zugewiesen und wird so lange gespeichert, bis er beseitigt ist. Ausserdem haben Bugs verschiedene 'severity levels': wishlist, normal, important, grave, critical und fixed.
Eine Anleitung zur Benutzung des Bug Tracking Systems gibt es hier.
Testing wird erst als stable deklariert, wenn es fertig ist, sprich wenn alle kritischen Fehler behoben sind. Einer der Vorteile von Debian gegenüber kommerziellen Distributionen ist, dass keine Release-Daten eingehalten werden müssen bzw. dass es sie gar nicht erst gibt.
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Siehe Wo gibt es deutsche Installationsanleitungen?, Abschnitt 15.3.
Bitte guck Dir die Debian GNU/Linux on CDs - Seiten und die FAQ an.
Fertige ISOs gibt es bei linuxiso.org.
Guck Dir bitte die CD vendors Liste von Debian an.
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Lies bitte das Manual von init (init(8)). Eine nette Alternative ist file-rc! Installieren mit apt-get install file-rc und dann man runlevel.conf.
Du musst export LC_CTYPE=de_DE in Deine ~/.bashrc oder /etc/profile eintragen. Einige Programme lesen die Variablen aus der Datei /etc/environment, es ist also eine gute
Idee, obiges auch dort einzutragen.
Ab woody musst Du noch die gewünschten Locales in /etc/locale.gen eintragen und danach (als root) locale-gen ausführen, dpkg-reconfigure locales vereint beide Schritte und bietet
menügesteuerte Konfiguration.
In /etc/environment steht defaultmäßig LANG=C. Diese Zeile muss man in LANG=de_DE (oder z.B. de_CH für die Schweiz) ändern. Ausserdem sollte man export
LC_CTYPE=de_DE in die ~/.bashrc eintragen.
Folgende Dokumente Beschreiben die nötigen Schritte sehr ausführlich:
Debian Euro HOWTODebian für das Euro-Zeichen einrichten, wie?Fitmachen der Linux-Konsole für das Eurozeichen
Ausserdem gibt es noch das Paket euro-support.
/etc/rcX.d?In dem Verzeichnis /etc/init.d liegen Skripte die beim Systemstart von init ausgeführt werden, wenn in ein bestimmtes runlevel gewechselt wird (init(8))). Die symbolischen Links in
/etc/rcX.d verweisen auf diese Skripte. Die Zahlen der Links geben die Reihenfolge an, in der die Skripte ausgeführt werden. Beim Wechseln des runlevels werden zuerst die Stoppskripte von K00 bis K99 und danach die
Startskripte von S00 bis S99 ausgeführt.
Die Links können entweder von Hand durch einfaches Löschen und Hinzufügen oder mit update-rc.d verwaltet werden.
Siehe auch Kapitel 10.3 System run levels and init.d scripts der Debian
Policy.
halt oder init 0 automatisch ausschaltet, wie geht das?Du musst Deinen Kernel mit 'Advanced Power Managemant BIOS Support' kompilieren, das war es eigentlich schon. Mit
grep APM /boot/config-kernelversion
lässt sich leicht herausfinden ob Du schon einen Kernel mit APM Support verwendest. Wenn CONFIG_APM=y gesetzt ist, ist alles OK ansonsten muss Du Dir einen neuen Kernel kompilieren. Wenn der Kernel zusätzlich
mit CONFIG_APM_DISABLE_BY_DEFAULT=y kompiliert wurde, musst Du das APM erst mit apm=on am Kernelprompt oder append="apm=on" in der /etc/lilo.conf einschalten.
Wenn sich Dein Rechner jetzt immer noch nicht automatisch ausschaltet, solltest Du überprüfen ob die Shutdown-Skripte halt ohne '-p' aufrufen. Eventuell hast Du auch ein kaputtes BIOS das vor dem
Abschalten in den 16bit Real Mode will.
Am einfachsten ist das Problem mit den Programmen super oder sudo zu lösen. Ein passender Eintrag für die Konfigurationsdatei von super (super.tab) sieht z.B. so aus:
shutdown /sbin/shutdown username
Nachdem Du in eine bestimmte Gruppe aufgenommen wurdest, musst Du Dich erst aus- und wieder einloggen, erst dann werden die Änderungen wirksam. Solltest Du dies nicht getan haben, ist das wahrscheinlich der Fehler.
Wahrscheinlich wird das Programm gar nicht erst gefunden. Setze den kompletten Pfad zum Programm ein (z.B. /usr/bin/sed und versuche es dann erneut.
cd /etc/init.d
cp skeleton mein_skript
Entweder alles ordentlich anpassen, oder, für Kleinigkeiten, alles bis auf die erste Zeile löschen danach das eigentliche Skript einfügen.
Skript installieren: update-rc.d mein_skript defaults
Wieder entfernen: update-rc.d mein_skript remove
Siehe update-rc.d(8).
Nimm alle Benutzer, die auf die Soundkarte zugreifen dürfen, in die Gruppe audio, indem du als root adduser Benutzer audio aufrufst.
Für das CD-Laufwerk verwendest du analog die Gruppe cdrom, zusätzlich musst du noch das entsprechende Device der Gruppe cdrom schenken, chgrp cdrom /dev/hdd (wenn /dev/hdd das richtige Device ist), für den CD-Brenner ist eines der /dev/sg* Devices das richtige. Siehe Obwohl ich in die Gruppe für ein spezielles Device aufgenommen wurde habe ich keine Berechtigung darauf zu zugreifen, warum?, Abschnitt 6.8!
apt-get install hwtools und dann /etc/rcS.d/S60hwtools anpassen. Oder man erstellt sich eine eigenes Skript und ruft dann update-rc.d my-hdparm.sh start 50 S auf.
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Auf http://www.debian.org/misc/README.mirrors.html gibt es eine solche Liste. Du kannst die Mirror aber auch mit dem Programm apt-setup
aus dem Paket base-config auswählen. Das Tool netselect hilft bei der Auswahl des schnellsten Mirrors.
Um Dein Debian-Woody auf dem aktuellsten Stand zu halten genügen folgende drei Zeilen:
deb http://security.debian.org/ woody/updates main contrib non-free
deb http://ftp.de.debian.org/debian woody main contrib non-free
deb http://ftp.de.debian.org/debian-non-US woody/non-US main contrib non-free
Für die Source Pakete (optional):
deb-src http://security.debian.org/ woody/updates main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian woody main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-non-US woody/non-US main contrib non-free
Es gibt auch noch ein Verzeichnis für 'proposed-Updates' (empfohlene/ vorgeschlagende Updates). Aber Vorsicht (!) die dort liegenden Pakete sind nicht als 'stable' deklariert und nicht immer stabil da sie nicht komplett getestet wurden:
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ woody-proposed-updates main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ woody-proposed-updates main contrib non-free
Neben dem zentralen deutschen Server ftp.de.debian.org gibt es noch weitere Spiegel-Server in Deutschland und Europa, die oft besser erreichbar sind. Du kannst sie mit dem Programm apt-setup (aus dem Paket base-config) bequem auswählen.
Nein. Bis alle mirror 'up to date' sind, dauert es relativ lange. Du möchtest sicher nicht, dass bei einem apt-get dist-upgrade die Security-Updates nicht geholt werden können, weil der mirror noch nicht aktuell ist.
Die Antwort lautet: Gar nicht. Testing und unstable sind starken Änderungen unterworfen und das Security Team hat nicht die Resourcen, die benötigt würden, um diese entsprechend zu unterstützen. Wenn Du einen sicheren und stabilen Server benötigst, solltest Du bei stable bleiben.
Wenn Du zur Zeit testing in Deiner /etc/apt/sources.list stehen hast und bei dieser Distributionsgeneration bleiben willst, musst Du, sobald testing 'stable' ist, stable in die
sources.list eintragen. Es ist also besser schon jetzt den Codenamen für das zukünftige 'stable' zu verwenden.
Im klar Text: Wer 'stable' will nimmt den Codenamen für (das zukünftige) stable, wer 'testing' will nimmt testing. Wer zur Zeit 'testing' hat und nicht weiter weiss, nimmt den Codenamen für das zukünftige stable.
Oder: stable/frozen/testing/unstable wenn man eine Entwicklungstufe wünscht und slink/potato/woody/sid/sarge wenn man eine Distributionsgeneration wählt.
Du kannst entweder die Option '-u' bzw. '--show-upgraded' (apt-get -u dist-upgrade) verwenden oder
APT::GET::Show-Upgraded "yes";
in Deine /etc/apt/apt.conf eintragen.
Siehe Gibt es eine Liste von unoffiziellen Quellen für Apt?, Abschnitt 13.2.
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Die einfache Antwort lautet: apt-get install paketname
Wenn das Paket nur lokal und nicht auf den Debian-Servern vorliegt, kannst Du folgenden Befehl verwenden: dpkg -i /pfad/zum/paket
Das lässt sich ziemlich einfach mit dpkg -S foobar beantworten. Das Paket muss dazu installiert sein!
Suchst Du eine Datei, die noch nicht installiert ist, kannst Du Dir die Datei debian/dists/$DIST/Contents-$ARCH.gz von einem Debian-FTP-Server holen und darin suchen:
zgrep etc/init.d/networking Contents-$ARCH.gz
etc/init.d/networking base/netbase
$DISTS steht für den Codenamen der Debian-Version (potato, woody oder sid bzw. stable, testing oder unstable). $ARCH steht für die Architektur (i386, sparc, alpha etc.).
Gelegentlich lässt sich mit den oben angegebenen Methoden das zugehörige Paket nicht finden. In diesem Fall kann das Formular unter der Adresse http://www.debian.org/distrib/packages verwendet werden. ("Search the Contents of the Latest Release").
Eine weitere (bessere) Methode ist apt-file:
apt-get install apt-file
apt-file update
apt-file search DATEINAME
Zunächst legst Du die Pakete am besten alle in ein (oder wenige) Verzeichniss auf Deiner Platte. Dann brauchst Du für jedes Verzeichnis eine Datei Packages.gz, diese enthält Informationen darüber, welche Pakete
sich in diesem Verzeichnis befinden. Erstellt wird sie mit:
cd /der/pfad/zu/den/debs
dpkg-scanpackages ./ /dev/null |gzip > Packages.gz
Natürlich muß diese Datei jedesmal neu erzeugt werden, wenn Du neue Pakete in dem Verzeichnis ablegst. In die /etc/apt/sources.list musst Du noch den Pfad zu den Paketen eintragen: deb
file:/der/pfad/zu/den/debs ./
und anschliessend apt-get update aufrufen. Jetzt können die Paket mit dem Befehl apt-get install paketname installiert werden.
Du hast folgende Möglichkeiten
Konfigurationsdatei aus paket.deb raussuchen:
$ cd /tmp
$ ar -x /var/cache/apt/archives/paket.deb
$ tar zxvf data.tar.gz
$ cd etc/
[Datei suchen und heraus kopieren]
oder:
* `mc` starten
* mit dem Cursor die deb-Datei markieren, <Enter> drücken
* mit <F5> lassen sich Dateien aus dem Paket herauskopieren
Die 'kill-em-all' Methode. Komplettes Paket samt Konfigurationsdateien entfernen und neuinstallieren:
$ dpkg --purge paketname # entfernt alles samt conffiles
$ apt-get install paketname
Alle Konfigurationsdateien mit dem default überschreiben:
$ apt-get -d install paketname
$ dpkg -i --force-confnew /var/cache/apt/archives/paket.deb
dpkg --fsys-tarfile:
dpkg --fsys-tarfile paket.deb | tar x /etc/paket.conf -C /
Du hast offenbar ein Paket für testing oder unstable erwischt, das unter anderem gegen eine neuere libc gelinkt ist. Du hast folgende Lösungsmöglichkeiten:
1. Wenn Deine deb-src-Einträge in der /etc/apt/sources.list auf testing/unstable verweisen, genügt: fakeroot apt-get -b source foo
2. Du nimmst den Quelltext des Paketes für testing/unstable und kompilierst es selbst:
$ mkdir /tmp/build-foobar
$ cd /tmp/build-foobar
$ dpkg-source -x foo_0.8-15.dsc
$ cd foo-0.8
$ dpkg-buildpackage -uc -us -rfakeroot -b
Das fertige Pakete liegt dann in /tmp und du kannst es als root installieren. Im letzten Fall musst du evtl. die zum Kompilieren benötigten Pakete nachinstallieren. Diese sind in der Datei
foo-0.8/debian/control in der Zeile 'Build-Depends:' aufgelistet.
2. Jemand anders hat sich schon die Arbeit gemacht. In der Liste Various UNOFFICIAL sources for APT sind einige Quellen
aufgelistet.
Vorsicht! Diese Pakete sind kein offizieller Bestandteil von Debian und deshalb auch nicht so gut ausgetestet. Wenn Du einen Fehler findest, gehört der Bugreport daher auch nicht ins
offizielle Bug Tracking System. Beachte den Abschnitt Important warning und lies die README-Dateien!
Die komplette Fehlermeldung lautet:
dh_testdir
make: dh_testdir: Kommando nicht gefunden.
make: {*}{*}{*} {[}clean{]} Fehler 127
Dir fehlt das Paket 'debhelper', es enthält die nötigen Tools um das packen von Debian Binär-Paketen zu automatisieren. Du kannst es mit apt-get install debhelper installieren.
Damit die Erstellung von Binär-Paketen aus Quellcodepaketen funktioniert müssen außerdem eine Reihe weiterer Pakete installiert sein. Am einfachsten ist es, dazu das Paket 'build-essential' zu installieren, das Abhängigkeiten zu den benötigten Paketen enthält.
Neuere Quellcodepakete geben in den Paketinformationen außerdem so genannte 'Build-Dependencies' an, das sind Pakete, die neben 'build-essentials' ebenfalls installiert werden müssen. Neuere Versionen von
'apt-get' installieren die benötigten Pakete automatisch mit, wenn apt-get zur Installation eines Quellcodepakets folgendermaßen aufgerufen wird: apt-get build-dep Paketname
Wobei 'Paketname' natürlich durch den Namen des zu installierenden Quellcodepakets zu ersetzen ist.
Es gibt sogenannte task-Pakete die alle zu einem 'Thema' benötigten Pakete automatisch auswählen und installieren. Zum Beispiel gibt es task-Pakete für X, Gnome, KDE, eine C Programmierumgebung, ein chinesisches System usw. Mit dem Programm 'tasksel' kannst Du Dir eine Liste der verfügbaren task-Pakete anzeigen lassen und sie zur Installation auswählen.
Ansonsten hilft eine manuelle Suche mit apt-cache search foo | grep bar oder mit den Suchfunktionen von dselect oder stormpkg (grafischer Paket-Manager ab Woody).
Gelegentlich ist lediglich der Name einer zu installierenden Datei bekannt und das zugehörige Paket lässt sich, mit den oben angegebenen Methoden, nicht finden. In diesem Fall kann das Formular unter der Adresse
http://www.debian.org/distrib/packages verwendet werden. ("Search the Contents of the Latest Release").
Diese Frage lässt sich natürlich nicht so pauschal beantworten. Du wirst ein paar Dokumente und Manpages lesen müssen. Gute Startpunkte sind:
Debian Packaging Manual (oder hier)Gut verpackt ist halb gewonnenDebian New Maintainers Guide oder apt-get install task-debian-devel und offline lesen. Es gibt auch eine deutsche Übersetzung oder (ab woody) apt-get
install maint-guide-de
Die Versionsnummern entsprechen dem Format:
[epoch:]upstream_version[-debian_revision]
'epoch' ist eine einstellige Zahl die es erlaubt Fehler in Versionsnummern von älteren Paketen auszubessern und das Nummerierungsformat zu ändern. 'upstream_version' ist die Versionsnummer des eigentlichen Programmes aus dem das Debian-Paket erzeugt wurde. 'debian_revision' ist die Versionsnummer des Debian-Pakets.
Beispiel an fetchmail 5.3.3-1.2: 5.3.3 ist die Versionsnummer von fetchmail die der fetchmail-Autor vergeben hat. -1.2 ist die Versionsnummer des fetchmail-Debian-Pakets,
die der Maintainer des fetchmail-Pakets für Debian vergeben hat.
Siehe auch Chapter 4 'Version numbering' der Debian Policy
Seit Debian 3.0 (woody) gibt es dafür die Programme debfoster und deborphan. Lies bitte die Manuals. (Irgendwann soll diese Funktion wohl auch in apt integriert werden.)
Wirf einen Blick auf die Programme cruft und tiger, beide können dir dabei hilfreich zur Seite stehen. Sei aber sehr vorsichtig und prüfe dreimal, ehe du wirklich etwas löscht,
beide Programme liefern falsche Treffer.
Ja, das geht tatsächlich. Du brauchst dazu das Paket dpkg-repack, mit apt-get install dpkg-repack kannst Du es installieren. Lies bitte das Manual.
Ja, mit dpkg --get-selections "*" > packetlist wird die Paketliste in der Datei packetlist gespeichert. "*" ist nötig, damit auch die Informationen über
deinstallierte Pakete mit ausgegeben werden.) Diese Liste kannst Du dann mit dem Befehl dpkg --set-selections < packetlist auf ein anderes System übertragen. Anschliessend musst Du noch dselect
install ausführen.
dpkg -l lange Paketnamen kürzt?Am einfachsten, indem du der Umgebungsvariable COLUMNS, temporär einen höheren Wert zuweist oder dpkg in einem genügend breiten (X-)Terminal aufrufst.
env COLUMNS=200 dpkg -l
Wenn du öfters dpkg -l oder dpkg -S verwendest, solltest du einen Blick auf das Paket dlocate werfen, das diese Aufgaben wesentlich schneller erledigt, da es nicht die originale
Paketdatenbank sondern eine täglich aktualisierte locate-Datenbank befragt. (Dadurch sind diese Informationen aber natürlich auch nicht immer auf dem allerneuesten Stand.)
Credits: Heiko Schlittermann heiko@schlittermann.de
Die folgende Antwort wurde mit der Erlaubnis von Jens Benecke aus der Linux User FAQ übernommen. Vielen Dank!
Problem: Du hast ein "task" Paket unter Debian installiert. Task-Pakete sind Zusammenstellungen von anderen Paketen, die im Prinzip nur Abhängigkeiten definieren und selbst keine Dateien enthalten. z.B. wird beim Paket task-tex unter anderem bibtool, psutils, tetex, tetex-bin, tetex-doc, hyperlatex usw. installiert.
Es gibt allerdings keine Möglichkeit, zu sagen "Lösche alles, was durch die Installation von task-tex mitinstalliert wurde". Bisher jedenfalls nicht :-) denn diese Zeile tut es:
dpkg -r $(apt-cache show task-tex | sed -n '/Depends:/s/^.*://;s/,//gp')
Credits: Volker Hartwig volker@informatik.uni-rostock.de
Die folgende Antwort wurde mit der Erlaubnis von Jens Benecke aus der Linux User FAQ übernommen. Vielen Dank!
> Problem: Du möchtest von einer instabilen Distributionsversion (z.B.
> eine aktuelle Debian) auf den letzten stabilen Tree zurück. Dies geht
> offiziell mit "APT" erst mit Woody, es gibt aber eine inoffiziellere
> Variante.
hast Du eine potato-CD oder die *.debs irgendwo gemounted rumliegen? Dann könnte dpkg die Arbeit erledigen:
dpkg -i -E -O -R --force-downgrade pfad-zu-potato-binary-i386
Ich übernehme allerdings keinerlei Gewähr :-)
Die folgende Antwort wurde mit der Erlaubnis von Jens Benecke aus der Linux User FAQ übernommen. Vielen Dank!
Debian ist auf Stabilität bedacht und daher kommt in den "stable" Tree (momentan Woody, aka Debian 3.0) nur das, was auch sicher läuft. Im "testing" Tree ist das, was keine kritischen Fehler mehr besitzt,
im "unstable" Tree das, was für die Entwickler funktioniert und von anderen getestet werden soll, und im "experimental" Tree werden z.B. neue Versionen des Paketmanagements und größere Änderungen am
Gesamtsystem getestet, und Beta-Versionen von bekannten Anwendungen zur Verfügung gestellt. Man möchte manchmal eine Version eines Paketes aus "testing" oder "unstable" haben, ohne gleich das ganze System zu
aktualisieren - das würde aber passieren, wenn man seine /etc/apt/sources.list auf "unstable" zeigen ließe. Alternativ kann man sich den Krempel natürlich mit apt-get -b source install
$PAKETNAME selbst kompiliern lassen, aber dafür fehlen fast immer -zig Entwicklerbibliotheken, die für nix anderes benötigt werden.
Für sowas gibt es das pinning feature vom APT Paketmanager, welches sinnigerweise aber erst ab der in "testing" vorhandenen APT-Version unterstützt wird :-) Das funktioniert z.B. so: Angenommen, man
installiert normalerweise aus "testing", aber will _ein_ Paket aus "unstable" haben (z.B. weil man ein bestimmtes Feature braucht). Man schreibt in seine /etc/apt/preferences
Package: *
Pin: release a=testing
Pin-Priority: 900
Package: *
Pin: release o=Debian
Pin-Priority: -10
Beim Copy & Paste die Leerzeichen am Zeilenanfang löschen!
trägt eine passende Zeile für "unstable" in seine /etc/apt/sources.list ein, und kann dann mittels apt-get -t unstable install $PAKETNAME ein Paket aus "unstable" installieren,
während aber bei "normalem Betrieb" alles aus "testing" geholt wird. Abhängigkeiten werden dabei selbstverfreilich automatisch beachtet, wie immer.
Ja, so einfach ist das. Debian ist halt genial. :-)
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Normalerweise wird beim Start einer X-Session das Programm x-window-manager ausgeführt. Dabei handelt sich allerdings gar nicht um ein Programm sondern um einen symbolischen Link auf den eigentlich zu startenden
Window-Manager. Dieser Link wird mit Hilfe von 'update-alternatives' verwaltet. Um aus den bereits installieren Window-Managern einen Standard auszuwählen, kannst Du
update-alternatives --config x-window-manager
verwenden. Es erscheint ein Menü und der gewünschte Window-Manager kann ausgewählt werden.
Wenn in der Datei ~/.xsession ein anderer Window-Manager eingetragen ist, wird der standardmäßige ignoriert. In ~/.xsession sollte das letzte zu startende Programm der Window-Manager sein.
Bei Debian Woody und höher kommt noch ein anderer Mechanismus ins Spiel. Da KDE und GNOME ihre eigenen Session-Manager installieren und darunter verschiedene Window-Manager benutzen können, wurde analog zu WMs der 'alternatives'-Eintrag 'x-session-manager' eingeführt. Wenn kde2 oder gnome-session installiert ist, wird dieses Programm (also der vom 'x-session-manager'-Link referenzierter Session-Manager) in der Standard-Konfiguration anstelle von 'x-window-manager' ausgeführt. Beachte also, dass Du beide 'alternatives'-Einträge anpasst.
Ja. Je nachdem welche Shell Du verwendest, muss Du folgendes in die entsprechende Konfigurationsdatei eintragen: Bash (~/.bashrc):
if [ "$TERM" = "rxvt" -o "$TERM" = "xterm" ]
then
export PROMPT_COMMAND='echo -ne "\033]2;$LOGNAME@$HOSTNAME $PWD\007"'
PS1='\u:\W > '
else
PS1='\u\h:\w\$ '
fi
Tcsh (~/.tcshrc oder ~/.cshrc):
alias precmd 'echo -n "\033]2;$LOGNAME@$HOST Directory: $PWD\007\033]1;$LOGNAME@$HOST\007"'
Zsh (~/.zshrc):
precmd(){
if [[ "$TERM" == "xterm-debian" || "$TERM" == "rxvt" || "$TERM" == "xterm" ]] then
echo -n "\033]2;$LOGNAME@$HOST `date --rfc` Directory: $PWD\007\033]1;$LOGNAME@$HOST\007"
fi
}
Der Abschnitt 'Zugriff auf den X-Server' aus dem Dokument Alle Macht dem User von Jo Moskalewski
behandelt dieses Thema sehr ausführlich. Der Artikel wird wöchentlich in de.comp.os.unix.linux.infos gepostet, Du kannst ihn dort oder über groups.google lesen.
Scrollräder werden von XFree ab der Version 3.3.2 unterstützt. In dem Abschnitt 'Pointer' der /etc/X11/XF86Config musst Du die Zeile ZAxisMapping 4 5 einfügen. Wenn Du gpm
verwendest, musst Du in der /etc/gpm.conf als Repeater-Protokoll raw angeben:
/etc/gpm.conf:
device=/dev/psaux
responsiveness=
repeat_type=raw
type=imps2
append=""
/etc/X11/XF86Config:
Section "Pointer"
Protocol "imps/2"
Device "/dev/gpmdata"
ZAxisMapping 4 5
EndSection
Du kannst alle Deine bisherigen Einstellungen beibehalten, obiges ist nur ein Beispiel. Eventuell musst Du noch das Maus-Protokoll anpassen: imps/2 für eine PS/2 oder USB Wheel-Maus, intellimouse
für eine Maus am seriellen Anschluß. Nach dem Anpassen der /etc/X11/XF86Config muss der X-Server neu gestartet werden!
Für XFree 4 gilt das Selbe, die Kofigurationsdatei hat aber einen neuen Namen bekommen (XF86Config-4).
Mit gtk- und qt-Anwendungen sollte das Rad damit schon funktionieren, imwheel wird in den meisten Fällen nicht mehr benötigt. Für Netscape, xterm, Nedit und Co. brauchst Du noch
spezielle Konfigurationsdateien, wobei Potato die für den xterm schon mitbringt.
Die Konfigurationsdatei ('application defaults') für Netscape gibt es auf der Seite Making Netscape scroll with a Wheel Mouse, diese Datei
muss in das Verzeichnis /usr/lib/X11/app-defaults/Netscape kopiert werden. Anleitungen die die Konfiguration für andere Programme beschreiben, gibt es auf Colas Nahaboo X mouse wheel scroll page. Die auf dieser Seite beschriebene Methode für Netscape ist aber nicht zu empfehlen, sie ist veraltet.
Es heisst xf86cfg und befindet sich in /usr/bin/X11. Wenn X noch nicht läuft, kannst Du xf86cfg -textmode oder dpkg-reconfigure xserver-xfree86 verwenden.
Installiere das Metapaket x-window-system-core und - sofern du ISO-8850-15 locales (Euro) verwenden willst - xfonts-75dpi-transcoded und xfonts-100dpi-transcoded. Ausserdem brauchst du
noch einen Windowmanager (z.B. Windowmaker, twm oder den, der bei KDE dabei ist) und eine Terminalemulation (beispielsweise xterm, rxvt oder konsole von KDE).
Wenn du Platz sparen willst, desinstalliere das Metapaket x-window-system-core gleich wieder und entferne die unnoetigen Fontpakete, du brauchst nur 75- oder 100-dpi Fonts je nach deiner lokalen
Konfiguration.
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Dazu gibt es das Paket kernel-package, dass alle Schritte von der Übersetzung des Quellcodes bis zu Erstellung eines Debian-Pakets mit dem angepassten Kernel für Dich übernimmt. Du installierst den
Kernel-Quellcode, entweder aus einem Debian-Paket oder von einem Server Deiner Wahl in das Verzeichnis /usr/src. Dort packst Du den Code aus und konfigurierst ihn, so wie üblich, z.B. mit make
menuconfig.
(Um schreibenden Zugriff auf /usr/src zu haben, musst Du Dich in der Gruppe src befinden.
Danach führst Du im Kernel-Quellcodeverzeichnis den folgenden Befehl aus: fakeroot make-kpkg kernel_image --revision=Konfigurationsname.Version
Wobei für 'Konfigurationsname' ein beliebiger Name für Deine neue Konfiguration und für 'Version' eine Versionsnummer für diese Konfiguration zu wählen ist, also z.B. --revision=mailserver.3.
Nachdem make-kpkg seine Arbeit getan hat, findest Du im übergeordneten Verzeichnis dann u.a. ein Debian-Paket mit der Bezeichnung 'kernel-image-Kernel-Version', das Du wie gewohnt mit dpkg
installieren kannst.
Ja, sind sie. Die Änderungen kannst Du in /usr/share/doc/kernel-source-VERSION/README.Debian.1st.gz nachlesen.
Ja, dies sollte problemlos möglich sein.
Prinzipiell kann es immer zu Problemen kommen, die gängigen Patches funktionieren aber eigentlich alle. Eine Suche mit Google nach 'patchname debian' hilft dir
eventuell weiter.
Ausserdem sind einige patches als Debian-Paket verfügbar und können mittels make-kpkg eingespielt werden. z.b. der freeswan patch:
apt-get install kernel-patch-freeswan
cd /usr/src/kernel-source-<version>
make-kpkg clean
export PATCH_THE_KERNEL=YES
make-kpkg --added-patches=freeswan --revision=revision.1 kernel_image
Das ist dank make-kpkg ganz einfach, es soll hier mal an dem Paket pcmcia-source gezeigt werden:
apt-get install pcmcia-source
cd /usr/src/
tar -xvzf pcmcia-cs.tar.gz
cd <Quellen zum laufenden Kernel>
make-kpkg modules_image
Make-kpkg kompiliert daraufhin alle module die im Verzeichnis /usr/src/modules für den (konfigurierten) Kernel liegen, danach findest Du in /usr/src/ Debian Pakete der Module für deine
Kernelversion.
Wahrscheinlich hast Du die Unterstützung für ein bestimmtes Kernel-device gar nicht oder fest in den Kernel kompiliert, versuchst aber trotzdem das entsprechende Modul zu laden. Um heraus zu bekommen welches device bzw.
Modul es ist, sind die Zahlen hinter char-major wichtig, char-major-10-135 ist z.B. für den 'Real Time Clock (RTC) Support'. Eine Liste der device-Nummern findest Du in
/usr/src/linux/Documentation/devices.txt.
Um den Fehler zu beheben kannst Du entweder den Kernel neu kompilieren und diesmal die ensprechende Option anwählen oder das laden des Moduls unterbinden (man 8 update-modules).
Du musst die Option 'Prompt for development and/or incomplete code/drivers' in dem Menü 'Code maturity level options' aktivieren, danach steht der Treiber zur Verfügung und kann ausgewählt werden.
Verwende das Paket procps und trage die Einstellungen in /etc/sysctl.conf ein. Um beispielsweise /proc/sys/net/ipv4/ip_dynaddr immer auf 5 zu setzen, verwendest du
einfach
net.ipv4.ip.ip_dynaddr=5
Die dort getätigten Einstellungen werden nach einem Reboot oder durch /etc/init.d/procps.sh reload aktiviert. Siehe sysctl.conf(5) und sysctl(8).
Setze $KLOGD="-c 3" in /etc/init.d/sysklogd (potato) bzw. /etc/init.d/klogd (woody/sid). -c 3 setzt den Log-Level der Konsole auf 2 (crit), d.h. nur Meldungen vom
Grad emerg(0), alert(1) und crit(2) werden auch auf der Konsole ausgegeben. Wenn der Log-Level auf 2 steht werden nur Meldungen vom Grad emerg(0) und alert(1) ausgegeben usw. Siehe klogd(8) und
/usr/include/sys/syslog.h.
Alternativ kann man in /proc/sys/kernel/printk '2 4 1 7' eintragen, der Eintrag für /etc/sysctl.conf wäre also
kernel.printk="2 4 1 7"
Siehe Kernel-Quelltext/Documentation/filesystems/proc.txt und Wie kann ich Einstellungen im /proc-Dateisystem machen, sodass sie einen Reboot des Systems überstehen?, Abschnitt 10.8!
Bei Debian geht es einfacher, ein zuständiges Skript ist bereits installiert. Die gewünschten Module werden in die Datei /etc/modules eingetragen. Siehe auch update-modules(8).
Bei den neuen Kernel-paketen ist kein Dateisystem mehr fest einkompiliert, das Modul für das Dateisystem muss also beim booten per initrd geladen werden bevor root gemountet werden kann. Bei der Installation des Kernels sollte eine Meldung angezeigt worden sein die Dich darauf hingewiesen hat, führe einmal
dpkg-reconfigure kernel-image-2.4.18-irgendwas
aus und achte auf die Meldung die sich auf initrd bezieht.
Beispiel an "Compex RL100 ATX-PCI":
(Dies ist nur eine Kurzfassung, eine ausführliche Version gibt es hier.)
Vorbereitung:
1. Zunächst benötigen wir installierte Kernel- Header. Wir stellen dieses z.B. nach einem Selbstbau des Kernels her. Unter Debian verwenden wir dazu das Kommando
make-kpkg kernel_headers
2. Wir downloaden die Pakete pci-scan.c, pci-scan.h und kern_compat.h vom ftp- server bei Scyld Computing Corporation, sowie das gewünschte treiber- file aus der source. Die Files legen
wir am besten unterhalb von /usr/src/modules ab.
Modul kompilieren:
In Treiber- file finden wir am Ende den Eintrag, wie das Modul zu kompilieren ist. Zum Beispiel:
gcc -DMODULE -Wall -Wstrict-prototypes -O6 -c TREIBER-FILE.c
Das Ergebins ist ein TREIBER-FILE.o Eventuell muessen wir noch angeben, wo der Kompiler die include- Dateien der Kernel- Header findet. Das sieht dann so aus:
gcc -DMODULE -Wall -Wstrict-prototypes -O6 -c TREIBER-FILE.c -I
/usr/src/kernel-headers-2.2.XX/include -v
Eventuell müssen Betreiber von Kernels der Reihe 2.4.x dies anhängen:
-I /usr/src/linux/include -include
/usr/src/linux/include/linux/modversions.h
Das Modul pci-scan kompilieren: Dies kompilieren wir z.B. wie es im File pci-scan.c am Ende beschrieben steht. Auch hier hängen wir wieder den o.g. Aufruf für die include- Dateien wie bereits
beschrieben (individuell je nach Kernel- Version anzupassen!) an z.B. (hier am Bsp. Kernel-Reihe 2.2.XX):
gcc -DMODULE -D__KERNEL__ -DEXPORT_SYMTAB -Wall -Wstrict-prototypes
-O6 -c pci-scan.c -I /usr/src/kernel-headers-2.2.XX/include -v
Installation:
Nach erfolgreichem Kompilieren ist das Netzwerk mit
ifconfig eth0 down
herunter zufahren. Alle geladenen Module werden angezeigt mit dem Befehl lsmod. Danach sind geladene Netzwerk- Module zu entladen z.B.
modprobe -r [Modul]
Wir testen das Laden der Module (alternativ modprobe):
insmod pci-scan.o
insmod driver.o
Mit lsmod wird der Ladevorgang geprüft. Eine Überprüfung mit depmod -a sollte keine Probleme anzeigen. Danach installieren wir die Module mit:
install -m 644 pci-scan.o driver.o /lib/modules/uname -r/net/
Der Aufruf von uname -r expandiert zur installierten Version des Kernels. Im allgemeinen muß nun noch in /etc/modules der Eintrag für das ständige Laden des Netzwerk- Modul nachgetragen werden
(siehe auch die Dokumentation zu modconf, update-modules, depmod). Das Netzwerk kann dann mit...
ifconfig eth0 192.168.0.xyz netmask 255.255.255.0 up
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Hier sind 4 Beispiele, such Dir eins aus:
IP_PPP="$(/sbin/ifconfig devicename | grep 'inet addr:' | sed 's/.*inet addr:\([0-9.]*\).*/\1/g')"
IP_PPP="$(/sbin/ifconfig devicename | awk '/addr:/ {print $2}' | sed s/addr://)"
IP_PPP="$(/sbin/ifconfig devicename | perl -ne '/addr:([\d.]+)/ && print $1')"
IP_PPP="$(/sbin/ifconfig devicename | perl -ne 'print /addr:([\d.]+)/')"
Bei einer Modemverbindung musst Du 'devicename' durch 'ppp0', beim ersten ISDN-SyncPPP-Device durch 'ippp0' und bei ISDN-rawIP durch isdn0 ersetzen. Eventuell muss vor der Benutzung die 'LANG'-Variable auf C oder POSIX gesetzt werden, damit die Ausgabe auf englisch erscheint und die obigen Ausdrücke richtig funktionieren.
Die IP wird aber auch den ip-up Skripten übergeben ($PPP_LOCAL). Wenn Du sie nur dort brauchst, kannst Du Dir obiges sparen.
/proc/sys/net/ipv4/ip_dynaddr, was ist besser?'7' schaltet zusätzlich zum 'RST-provoking' 'verbosity' ein. Das bedeutet, dass die Änderung der IP Adresse in die Logfiles geschrieben werden. Näheres steht in
/usr/src/linux/Documentation/networking/ip_dynaddr.txt.
Es bedeutet das dein loopback Interface nicht (richtig) konfiguriert ist. Wahrscheinlich fehlt einfach nur die Zeile auto lo in der Konfigurationsdatei für die Interfaces. Wenn du folgendes in /etc/network/interfaces einträgst sollte das Problem behoben sein:
auto lo
iface lo inet loopback
Hier die Antwort aus der ISDN 4 Linux - FAQ:
"Since the certification of the HiSax driver is only valid for unchanged source code, the source code is protected by a checksum. When you get this message, then either you have changed the source code yourself, or the author did not update the checksum when changing the source code (reason could be that the complete certification tests have not yet been run on the changed code)."
Bitte lies die Beschreibung in der #debian FAQ
exim versucht zu seinem eigenen hostname die IP-Adresse zu ermitteln, und zwar auch die IPv6-Adresse. Um dafür die DNS-lookups zu unterbinden musst Du in deiner /etc/hosts einen Eintrag für deinen host haben.
Die IPv6-lookups kannst du exim abgewöhnen, wenn du exim.conf um folgenden Eintrag erweiterst: dns_ipv4_lookup = yes
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muttrc?Ja, auf mutt.org gibt es eine Liste mit gut kommentierten Konfigurationsdateien.
Weitere Hilfsquellen sind:
Mutt ManualDeutsche Übersetzung des Mutt Manuals
Für Mutt brauchst Du ein Makro, dass die Adresse des Spammers in eine Datei schreibt:
macro index <F12> "|grep "^^From:" | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//' \
>> $HOME/.spam && echo Add sender to killfile\n" "kill sender"
macro pager <F12> "|grep "^^From:" | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//' \
>> $HOME/.spam && echo Add sender to killfile\n" "kill sender"
Damit die Mails von diesen Adressen automatisch in die Mailbox 'spam' einsortiert werden, musst Du folgendes in Deine .procmailrc eintragen:
FROM=`formail -xFrom: | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//'`
:0
* ? fgrep -qxis "$FROM" $HOME/.spam
{
LOG="Spam from $FROM"
:0:
spam
}
Ab Mutt 1.3 gibt es die 'check-trditional-pgp' Funktion (<ESC>P) mit der man den 'content-type' ändern kann. Wenn Du die Mails gleich bei der Einlieferung dauerhaft umschreiben möchtest,
kannst Du dieses Perl Skript und das folgendes Procmail-Recipe verwenden:
MAILFILTER_PGP=$HOME/bin/pgpmailfilter
:0
* !^Content-Type: message/
* !^Content-Type: multipart/
* !^Content-Type: application/pgp
{
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----END PGP MESSAGE-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp; format=text; x-action=encrypt"
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP SIGNATURE-----
* ^(=2D|-)----END PGP SIGNATURE-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp; format=text; x-action=sign"
}
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
* ^(=2D|-)----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp-keys; format=text;"
:0
* ^Content-Type: multipart/
{
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----END PGP MESSAGE-----
| $MAILFILTER_PGP -
}
Bitte lies die Mailhandling mit GMX FAQ von Uwe Kerstan. Dort sollten alle Fragen beantwortet werden.
z.B.:
macro index <f2> "T~r>1m !~F\n" \
"Mark all mails older than a month and not flagged"
Dadurch werden Mails zunächst nur markiert und man kann sich dann überlegen, was man damit machen will:
;d -> gelöscht
;s -> In eine Datei speichern
Folgende Einstellungen sind für die Umlaut-Behandlung verantwortlich:
Zum Anzeigen:
Die locale Variable LC_CTYPE. Diese muss auf de_DE oder de_DE@euro zeigen. Siehe auch Wie kann ich das Euro-Zeichen unter Debian nutzen?, Abschnitt 6.4. Einige
Mail-Programme (vornehmlich amerikanischer Herkunft) deklarieren den Zeichensatz nicht oder falsch (immer us-ascii, auch wenn der Text Umlaute und Sonderzeichen (Euro) enthält). Dies führt dazu, dass die Umlaute falsch oder
nicht dekodiert werden (Fragezeichen, \Escape-Sequenzen etc.). Da ISO-8859-1/15 sowieso komplettes us-ascii beinhalten, kann es für alle us-ascii-Mails verwendet werden, und wird mit folgender Anweisung in
~/.muttrc automatisch umgeschaltet:
charset-hook us-ascii ISO-8859-15
Zum Senden:
In der Standard-Einstellung wird von dem gleichen Zeichensatz wie in LC_CTYPE ausgegangen (siehe oben). Man kann mutt's Verhalten BEIM SENDEN auch mit folgenden Variablen in ~/.muttrc
beeinflussen:
# Charset
set charset="iso-8859-15"
Dieser Zeichensatz wird zuerst versucht.
set send_charset="us-ascii:iso-8859-15:iso-8859-1:koi8-r:utf-8"
Eine Liste der Zeichensätze, die Mutt durchprobiert bis die Nachricht fehlerfrei konvertieren/kodiert werden konnte. Für ascii/latin9/latin1-Mails wahrscheinlich uninteressant, aber bei abwechselnder Verwendung von verschiedenen Zeichensätzen sehr nützlich, vor allem in Unicode-Umgebung. Mit dieser Anweisung kann man die Probe-Reihenfolge festlegen, was a) mutt schneller macht (muss nicht alles ausprobieren) und b) man kann latin9 Vorrang geben (ob es Sinn macht, ist eine andere Sache).
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Ja, für i386 und Sparc findest Du die original Sourcen der letzten Version auf http://ftp.fifi.org/debian-local/potato/backported-from-woody/glimpse/.
Alternativen zu Glimpse sind eventuell htdig, swish-e oder swish++.
Unofficial APT repositories:
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Unter Linux kann inzwischen ein Großteil der PC-Hardware (i386) verwendet werden. Informationen über die Unterstützung verschiedener Geräte werden im Hardware-HOWTO gesammelt:
Es erweist sich oft als sinnvoll, nicht nach den Handelsbezeichnungen zu suchen, sondern nach den Bezeichnungen der zentralen Komponenten, also z.B. der Chips auf den Grafikkarten.
Einige Komponenten werden von Linux noch nicht unterstützt, weil die Zusammenarbeit mit den Herstellern nicht klappt oder die Funktionsweise der Hardware den Betrieb in einer Multitasking-Umgebung nicht zuläßt. Dazu gehören fast alle PCI- und 'billige' ISA-Modems (sog. Soft-/Win-Modems), viele GDI-Drucker und einige USB- und Parallelport-Scanner. Auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel, es wird immer wieder an 'Bastellösungen' gearbeitet.
Das Problem liegt in dem Zusammenspiel von Linux und Deinem BIOS. Bestimmte BIOS-Versionen übergeben dem Kernel nicht die gesamte Speichergrösse sondern nur 64 MB. Du kannst dem Kernel die richtige Speichergrösse aber auch
manuell mitteilen, in dem Du am Lilo-Bootprompt (bzw. in der /etc/lilo.conf) den mem-Parameter angibst, z.B. mem=128M.
Bitte lies den Artikel in der #debian.de FAQ.
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The Debian GNU/Linux FAQDebian GNU/Linux Anwenderhandbuch oder Download SeiteDocumentation von debian.orgGut verpackt ist halb gewonnen (Debian-PaketmanagementDebian Policy ManualDebian Packaging Manual von Ian JacksonEddie's Debian Configuration Site
Ja, eine Suche bei Lehmanns ergibt u.a. das hier:
Ganten, Peter H.
Debian GNU/Linux; Grundlagen, Installation, Administration und Anwendung; 2000, 792 Seiten; Springer, Berlin; 3-540-65841-6
Ganten, Peter H.
Debian GNU/Linux PowerPack; Grundlagen, Installation, Administration und Anwendung; Die komplette offizielle Debian Distribution auf CD; 2000, 792 Seiten; Springer; 3-540-66384-3
Ronneburg, Frank
Debian GNU/Linux-Anwenderhandbuch; Lehmanns Sonderausgabe (Originalverlag Addison Wesley); 2001, 600 Seiten; Lehmanns Fachbuchhandlung; 3-931253-73-2
Ronneburg, Frank
Debian GNU/Linux-Anwenderhandbuch; Bundle - Buch mit 6 CD-ROMs, Release 2.2; Lehmanns Sonderausgabe (Originalverlag Addison Wesley); 2001, 600 Seiten; Lehmanns Fachbuchhandlung; 3-931253-75-9
Eventuell hier:
Securing Debian HOWTOLinux Security HOWTOLinux Security Quick Reference GuideHTML ASCIILinux Administrator's Security Guide[ zurück ] [ Inhalt ] [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ] [ 5 ] [ 6 ] [ 7 ] [ 8 ] [ 9 ] [ 10 ] [ 11 ] [ 12 ] [ 13 ] [ 14 ] [ 15 ] [ 16 ] [ 17 ] [ 18 ] [ weiter ]
Du willst noch mehr? Kein Problem, installiere einfach die Debian Pakete jargon und vera:
$ jargon AFAIK
File: jargon.info, Node: AFAIK, Next: AFJ, Prev: ADVENT, Up: = A =
:AFAIK: // /n./ [Usenet] Abbrev. for "As Far As I Know".
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Du musst ein paar Pakete upgraden. Du findest sie auf den Seiten von Adrian Bunk. In Deine /etc/apt/sources.list kannst Du
deb http://people.debian.org/~bunk/debian potato main
eintragen. Ansonsten lies bitte die Anleitung von Adrian Bunk. Dort gibt es auch eine Liste der neuen bzw. aktualisierten Pakete.
Debian-Pakete von XFree 4.0 und 4.1 gibt es bei Charl P. Botha. Hier ist ein Beispiel für Deine sources.list (4.1):
deb http://people.debian.org/~cpbotha/ xf410_potato/all/
deb http://people.debian.org/~cpbotha/ xf410_potato/i386/
Vorsicht! Diese Pakete sind kein offizieller Bestandteil von Debian und deshalb auch nicht so gut ausgetestet. Wenn Du einen Fehler findest, gehört der Bugreport daher auch nicht ins offizielle Bug Tracking System. Lies bitte die README-Dateien.
deb http://kde.debian.net potato main crypto optional
oder
deb ftp://kde.debian.net/pub/kde potato main crypto optional
Es gibt aber viele Mirror. Bitte guck Dir die Liste auf den Debian-KDE Seiten an.
Das kann man z.B. mit procmail, formail und sed machen. Hier ein Beispiel:
:0
* ^X-Mailing-List: <debian-user-de@(jfl|lehmanns)\.de>
{
SUBJECT=`formail -xSubject: | \
sed -e 's/\(\[\|=5B\)Debian\(\]\|=5D\)\(:\|=3A\)\?[ _]\?//g'`
:0 fw
| formail -I"Subject:$SUBJECT"
:0:
debian-user-de
}
'[Debian]' wird entfernt und die Mail in debian-user-de gespeichert.
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