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muttrc?Ja, auf mutt.org gibt es eine Liste mit gut kommentierten Konfigurationsdateien.
Weitere Hilfsquellen sind:
Mutt ManualDeutsche Übersetzung des Mutt Manuals
Für Mutt brauchst Du ein Makro, dass die Adresse des Spammers in eine Datei schreibt:
macro index <F12> "|grep "^^From:" | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//' \
>> $HOME/.spam && echo Add sender to killfile\n" "kill sender"
macro pager <F12> "|grep "^^From:" | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//' \
>> $HOME/.spam && echo Add sender to killfile\n" "kill sender"
Damit die Mails von diesen Adressen automatisch in die Mailbox 'spam' einsortiert werden, musst Du folgendes in Deine .procmailrc eintragen:
FROM=`formail -xFrom: | sed -e 's/ *(.*)//; s/>.*//; s/.*[:<] *//'`
:0
* ? fgrep -qxis "$FROM" $HOME/.spam
{
LOG="Spam from $FROM"
:0:
spam
}
Ab Mutt 1.3 gibt es die 'check-trditional-pgp' Funktion (<ESC>P) mit der man den 'content-type' ändern kann. Wenn Du die Mails gleich bei der Einlieferung dauerhaft umschreiben möchtest,
kannst Du dieses Perl Skript und das folgendes Procmail-Recipe verwenden:
MAILFILTER_PGP=$HOME/bin/pgpmailfilter
:0
* !^Content-Type: message/
* !^Content-Type: multipart/
* !^Content-Type: application/pgp
{
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----END PGP MESSAGE-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp; format=text; x-action=encrypt"
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP SIGNATURE-----
* ^(=2D|-)----END PGP SIGNATURE-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp; format=text; x-action=sign"
}
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
* ^(=2D|-)----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
| formail -i "Content-Type: application/pgp-keys; format=text;"
:0
* ^Content-Type: multipart/
{
:0 fBw
* ^(=2D|-)----BEGIN PGP MESSAGE-----
* ^(=2D|-)----END PGP MESSAGE-----
| $MAILFILTER_PGP -
}
Bitte lies die Mailhandling mit GMX FAQ von Uwe Kerstan. Dort sollten alle Fragen beantwortet werden.
z.B.:
macro index <f2> "T~r>1m !~F\n" \
"Mark all mails older than a month and not flagged"
Dadurch werden Mails zunächst nur markiert und man kann sich dann überlegen, was man damit machen will:
;d -> gelöscht
;s -> In eine Datei speichern
Folgende Einstellungen sind für die Umlaut-Behandlung verantwortlich:
Zum Anzeigen:
Die locale Variable LC_CTYPE. Diese muss auf de_DE oder de_DE@euro zeigen. Siehe auch Wie kann ich das Euro-Zeichen unter Debian nutzen?, Abschnitt
6.4. Einige Mail-Programme (vornehmlich amerikanischer Herkunft) deklarieren den Zeichensatz nicht oder falsch (immer us-ascii, auch wenn der Text Umlaute und Sonderzeichen (Euro) enthält). Dies führt dazu, dass die Umlaute
falsch oder nicht dekodiert werden (Fragezeichen, \Escape-Sequenzen etc.). Da ISO-8859-1/15 sowieso komplettes us-ascii beinhalten, kann es für alle us-ascii-Mails verwendet werden, und wird mit folgender Anweisung in
~/.muttrc automatisch umgeschaltet:
charset-hook us-ascii ISO-8859-15
Zum Senden:
In der Standard-Einstellung wird von dem gleichen Zeichensatz wie in LC_CTYPE ausgegangen (siehe oben). Man kann mutt's Verhalten BEIM SENDEN auch mit folgenden Variablen in ~/.muttrc
beeinflussen:
# Charset
set charset="iso-8859-15"
Dieser Zeichensatz wird zuerst versucht.
set send_charset="us-ascii:iso-8859-15:iso-8859-1:koi8-r:utf-8"
Eine Liste der Zeichensätze, die Mutt durchprobiert bis die Nachricht fehlerfrei konvertieren/kodiert werden konnte. Für ascii/latin9/latin1-Mails wahrscheinlich uninteressant, aber bei abwechselnder Verwendung von verschiedenen Zeichensätzen sehr nützlich, vor allem in Unicode-Umgebung. Mit dieser Anweisung kann man die Probe-Reihenfolge festlegen, was a) mutt schneller macht (muss nicht alles ausprobieren) und b) man kann latin9 Vorrang geben (ob es Sinn macht, ist eine andere Sache).
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debian-user-german FAQ
14 Dezember 2004dugfaq at sylence dot net